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Mondfinsternis

Pünktlich zur Mondfinsternis Samstag Nacht sind alle Wolken verschwunden und haben den Blick frei gegeben auf das nächtliche Schauspiel.

Trotz kaltem Wind hab ich mir alles angesehen!
5.3.07 14:12


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Feuer - es brennt

Heute nach dem Essen lauf ich über den Hof und wundere mich über den seltsamen Geruch. Aber ich hab's natürlich gleich wieder vergessen und bin ins Büro.

Wir wollten eigentlich grad unsere wöchentliche Besprechung machen aber ein Lieferant ohne Hebebühne kam dazwischen. Plötzlich sehen wir aus dem alten Wohnzimmer meiner Eltern, das nun den Geschäftsräumen angegliedert wird und gerade Baustellte ist, dicken, schwarzen Rauch raus qualmen.

Unser Verkäufer schreit schon nach dem Feuerlöscher aber mir war klar, da muss die feuerwehr her. Warten, warten...und der Rauch wurde immer beissender und schwärzer. Mittlerweile wussten wir, dass die Architektin zum Ttrocknen einer Wand einen Lüfter mit Gasflasche aufgestellt hatte. Der musste wohl den Brand verursacht haben. Ich hatte tierische Angst vor einer Explosion der Gasflasche. Alex rannte immer wieder rein und hat versucht zu löschen. Der Qualm war aber viel zu dicht und beissend.

Langsam wurde der Rauch weniger und wir konnten das Ausmass sehen. Viel war ja in dem Raum nicht, es sollte ja erst das neue Besprechungszimmer werden. Souvenirs meiner Mutter standen noch auf dem Kamin, Kartons mit Büchern und Viedeo Kassetten. Alles verschmort, heiss und stinkend.

Da die Wohnung meiner Eltern an den Raum grenzt, waren die Räume natürlich total verqualmt. Die Feuerwehr hat mit Unterdruck erst mal für Sicht gesorgt. Mamas ehemaliges Schlafzimmer, nun Christas Zimmer, hat es am übelsten erwischt. Da drin hab ich auch nicht gelüftet. Soll sie machen, wenn sie morgen von der Karibik zurück kommt. Überall liegt feinster, schwarzer Staub. Da wird sie ihre helle Freude haben. Schadenfroh bin ich natürlich gar nicht.

Zum Glück hatten wir eine gute Brandschutztür anbringen lassen, sonst hätte es die Eulensammlung meiner Mutter erwischt. So sind wir noch glimpflich davon gekommen.

Die Kripo war da, unser Versicherungagent und wir haben stundenlang alles klären müssen. Alles weitere wird sich zeigen. Der Lüfter stand übrigens auf einer Aluleiter, die geschmolzen ist. Darauf hin ist das Teil umgefallen und hat den Brand verursacht. Das hat der Kriminale rausgefunden und das Corpus Delicti gleich mal mitgenommen.

In meiner Wohnung war übrigens nur etwas Rauch, ebenso im 1. Stock. Aber der ist längst verfolgen. Die Wohnung von Dad ist wirklich übel dran. Darin kann man nun gut Schinken räuchern. Von den Polstermöbeln und Vorhängen will ich mal gar nicht reden.

Naja, jetzt warte ich mal auf morgen früh. Denn dann kommen sie aus der Karibik zurück. Tolle Überraschung, würd ich sagen. Sicherlich möchte sich Christa nach dem langen Flug erst mal hinlegen.....so ein Pech!

Hab ich nicht gesagt, dass Gott straft?!?
8.3.07 19:53


Kart fahren und die Folgen

Am vergangenen Freitag sind wir mit der ganzen Firma Kart fahren gegangen. Ich hab mich so gefreut, denn das letzte Mal lag ich im Krankenhaus.

Beim warm-up war ich noch die langsamste in meiner Gruppe. Schliesslich musste ich mich erst an das Kart gewöhnen. Es hat ganz gut funktioniert und als dann das Rennen anfing, wurde ich richtig gut

Wow, war das ein Spass um die Kurven zu saussen. Der Adrenalinspiegel stieg ständig. Nach 10 Minuten war mein Teamkollege wieder dran.

Die letzten 8 Minuten sollten dann mir gehören und ich hab geschworen, alles zu geben. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend das Fahren ist.

Jedenfalls verliere ich einer Kurve die Gewalt über das Kart, komme ins Schlingern und knalle gegen die Band. Der hinter Teil der Karts stand nach oben und ich spürte einen stechenden Schmerz in den Rippen und mir blieb die Luft weg.

Tapfer bin ich meine Zeit fertig gefahren und wir wurden nicht mal Letzter!

Beim anschliessenden Essen konnte ich kaum atmen oder sprechen, so dass ich mich entschloss ins Krankenhaus zu fahren.

Die Ärztin hat alle inneren Organe geschallt, alles ok. Danach wurden die Rippen geröngt, auch alles noch ganz aber eine schwere Rippenprellung bleibt. Lt. Ärztin mindestens genauso schmerzhaft wie ein Bruch und ich werde die nächsten Wochen viel Freude dran haben

Dummerweise hab ich jetzt momentan keine Schmerztabletten mehr. Ich muss erst zum Arzt. Oh weia, das sind Schmerzen und ob ich nochmal Kart fahren gehe, weiss ich noch nicht!
12.3.07 09:01


Stellungnahme

Jedem, der hier unterschwellig über mich "urteilt" wünsche ich nicht, was mir wiederfahren ist.

Es ist nicht leicht, das Liebste im Leben zu verlieren und vor völlig neue Situationen gestellt zu werden. Noch dazu, auf so eine Art und Weise! Als 36 jährige sein Leben neu zu sortieren und sich einen neuen Platz zu suchen braucht einfach seine Zeit. In dieser Zeit ist alles "erlaubt". Kummer, Wut, Verzweiflung....gemeinhin nennt man das Trauer! ich erwartete kein Mitleid und auch kein Verständnis von Menschen, die nicht verstehen. Ich weiss, dass mein Weg gut und richtig ist und dass ich wieder aufstehen werde!

Dies hier sind meine höchstpersönlichen Gedanken und die sind bekanntlich frei!

Ich muss mich nicht rechtfertigen, möchte jedoch einiges klar stellen!

Ich bin kein boshafter Mensch, nicht mussgünstig und auch nicht rachsüchtig. Ich selbst leide unter meinen Gedanken und Gefühlen und arbeite daran. Jedoch geht das nicht von heute auf morgen und ich sehe das auch als Teil meiner Trauerarbeit an. Wer es nicht erlebt hat, kann es eben auch nicht verstehen!

Jeder, der mich und meine Geschichte kennt, kann meine Gedanken sicherlich nachvollziehen. Auch, wenn ich dafür kein Verständnis erwarte. Dass meine Gedanken krank machen, weiss ich ebenfalls und ich werde etwas dagegen tun. Ich betone selbst immer, dass ich nicht weiss wie lange ich den Druck noch aushalten kann. Vielleicht erklärt mir mal einer, wo der Knopf ist an dem man die Gedanken ausschaltet? ICH hab ihn noch nicht gefunden!

Ebenfalls ist mir klar, dass das Verhältnis so nicht bleiben wird und kann. Aber ich entscheide, wann ich bereit zu einer Annäherung bin.

ich bin immer offen für Kritik und Impulse von aussen! Ich mache mir sehr wohl Gedanken über Kommentare.

Die Indianer sagen, man solle erst mal einen Tag lang in den Mokassins des anderen gehen, bevor man urteilt!

So! Ich habe fertig!

Bleibt noch zu sagen, dass ich eben bei C. war und mich erkundigt habe, ob der Geruch noch sehr stark sei. Sie ist mir nicht um den Hals gefallen, aber das habe ich weder bezwecken wollen, noch erwartet!

Ach ja! Anonyme Kommentare werde ich mir erlauben zu löschen.
12.3.07 17:43


Reise in die Vergangenheit

Als ich noch ein Kind war, hatte meine Oma in Warmensteinach ein Grundstück am Berg. Dort hat mein Vater enen Wohnwagen hingestellt und wir haben dort, gemeinsam mit seiner 2. Frau und deren Tochter, die Wochenenden und auch Ferien verbracht.

In der Nähe auf dem Berg hatte ein Cousin meines Vaters einen Bauernhof, unten im Ort der andere Cousin ein Hotel mit Disco. Gegenüber wohnte eine Familie mit Ferienwohnungen, wo wir immer mal wieder die Badewanne benutzen durften, wenn wir die Nase voll hatten, uns im eiskalten Gebirgsbach zu waschen.
Es waren unbeschwerte, schöne Tage - damals in Warmensteinach.

Irgendwie riss der Kontakt ab und wir verfolgten die Schicksale der Familien nur noch aus der Ferne.

Der Sohn des älteren Cousins verunglückte mit dem Motorrad. Er lag lange im Koma, der Beifahrer starb. 1985 kam die Tochter bei einem Motorradunfall ums Leben. Ein Autofahrer nahm ihr die Vorfahrt.

Jahre später verunglückte auch noch die Familie des jüngeren Cousins. Seine Frau und beide Töchter starben bei einem unverschuldeten Autounfall.

Heute endlich, nach ca. 30 Jahren, machten wir uns auf den Weg nach Warmensteinach. Die 2. Frau meines Vaters und ich.

1. Station war Bayreuth wo wir Bekannte besuchen wollten. Wir trafen niemanden an und hinterliessen eine Nachricht, wir würden später zurück kommen.

2. Station war der ältere Cousin in Warmensteinach. Den Hof haben wir sofort gefunden und ich konnte mich auch gleich wieder an alles erinnern. Was für Gesichter, als die Tür geöffnet wurde und wir beide davor standen! Wir haben geredet und geredet und haben erfahren, dass der jüngere Cousin derzeit in Bayreuth in einer Nervenheilanstalt ist. Er leidet an schwerem Diabetes und Depressionen. Aber, er hätte wohl wieder geheiratet, nachdem Gitti und die Töchter ums Leben kamen. Ich habe Hans manchmal hier in Nürnberg getroffen und fand, seit dem Schicksalsschlag ist er ein gebrochener Mann, ein Schatten seiner selbst. Ja, das Leben schreibt oft grausame Geschichten. Auch Arno vermisst seine verunglückte Tochter nach 22 Jahren noch täglich.

3. Station war das Haus mit den Ferienwohnungen, wo wir baden durften. Auch hier hat man uns gleich erkannt und reingebeten.

Endstation war dann wieder Bayreuth, wo wir nochmals zu den Bekannten fuhren. Der Mann war bei der Marine und hat eine Frau aus Honduras geheiratet. Die beiden kleinen, süssen Söhne sind mittlerweile auch nicht mehr klein. Einer verheiratet mit Kind, der andere schon wieder geschieden.
Eigentlich wollten wir uns nicht lange aufhalten, aber Ausflüge in die Vergangenheit dauern einfach länger als in der Gegenwart. Nach 6 Stunden haben wir uns endlich losgerissen, haben einander versprochen, diesmal nicht soviel Zeit bis zum nächsten Wiedersehen verstreíchen zu lassen und sind nach Hause gefahren.

Was für ein Tag, in eine Zeit, die es längst nicht mehr gibt. Eindrücke, Erinnerungen, die mir manchmal surreal vorkamen. Aber sehr schön war es trotzdem und wir haben uns vorgenommen, bald ein Wochenende mit meinen Geschwistern und deren Kinder auf dem Bauernhof meines Grosscousins zu verbringen. Schliesslich hat er für Kinder viel zu bieten: Hühner, Kühe, 11 Pferde, 1 Kutsche und Zwergziegen, etliche Katzen und einen gigantischen Berner Sennenhund.

Hoffentlich verstreichen bis dahin nicht wieder 30 Jahre!
17.3.07 23:19


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