nociella

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gedichte
  Rezepte
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    sunny1011

    - mehr Freunde




  Links
   Nici
   Annika
   Mareike
   Ini
   Dawomagi
   Bianka
   Baer
   Kerstin
   Nicole
   Sonia
   Nina die Rote
   Schoki
   Blanka
   Heidy
   Bini



http://myblog.de/nociella

Gratis bloggen bei
myblog.de





Frohe Ostern

Ich wünsche allen erholsame Osterfeiertage mit viel Sonnenschein und bunten Eiern

Wir werden die Ostertage am Comer See verbringen. Ich freu mich schon sehr und bin froh, mal wieder "hier raus" zu kommen.
4.4.07 16:24


Werbung


Weiße Fahne

Am Karfreitag Abend bin ich noch schnell zu meinem Vater in die Wohnung. Ich hab geläutet, anstatt meinen Schlüssel zu benutzen. Er macht auf und schaut mich total entgeistert an. Mit MIR hat wohl keiner gerechnet...

Jedenfalls hab ich ihm ein kleines Ostergeschenk gebracht und auch eine Kleinigkeit für Christa. Die schaute gleich noch bekloppter, blieb wie festgeklebt auf ihrem Hintern sitzen und starrte nur angestrengt in die Glotze. Ok, ich hab mich verabschiedet und bin gegangen.

Gestern nun steht sie vor mir, mit einem Blumenstrauss. Sie hätte nicht mit einem Geschenk gerechnet und hoffe, wir würden uns bald wieder besser verstehen. Ich hab mich bedankt und gesagt, dass dies nicht nötig gewesen wäre (hab ich auch so gemeint).

Fest steht, dass Christa niemals eine Freundin von mir sein wird. Diese Chance hatte sie. Vielleicht kann ich das alles irgendwann verzeihen, aber nie vergessen!

Eine entspanntere Atmosphäre ist auch schon was wert. Kriegsführung ist auf Dauer doch recht anstrengend und nimmt mir Kraft und Nerven. Naja, wir werden sehen.....
11.4.07 08:19


Firmenjubiläum

Am 28.04.2007 ist es soweit!

Wir feiern unser 40. Firmenjubiläum. Es soll ein grosses, rauschendes Fest mit ca. 150 Personen werden. Wir haben den Saal im Hotel Arabella Sheraton reserviert und unsere Planung läuft auf Hochtouren (fast so, wie bei einer Hochzeit).

Wir haben eine Jubiläumszeitung erstellen lassen, die Geschenke für die Gäste sind fertig unf unser Hochzeitslader samt Band wird zur Unterhaltung kommen.

Jetzt fehlt mir nur noch meine Rede...
18.4.07 12:33


Überraschung

So wie es aussieht, ist mein Dad wohl ziemlich unglücklich mit unserem derzeitigen Verhältnis. Hätte er mir wohl sonst einen seiner Skatbrüder geschickt um mit mir zu reden und mich fragen zu lassen, was eigentlich mit mir los sei?!

Na, ich hab nicht gestaunt, als F. gestern Nachmittag bei mir im Büro stand und mit ernstem Gesicht ein Gespräch mit mir erbat. Dad sass übrigens neben dran.

Ok, dann hab ich die Geschichte mal aus meiner Sicht geschildert, weil F. ja eigentlich gar nichts wusste. Da hat er dann schon eher verstanden, was mit mir los ist. Eine Lösung wollte er wissen, ob man was machen könne?!

Ich hab gesagt, dass ich Dad damals meine Meinung und Gefühle mitgeteilt habe. Geerntet hab ich Unverständnis, Trotz und dumme Antworten. Daraufhin war ich gekränkt, verletzt und hab mich zurück gezogen. Es hat gedauert, bis ich einen Weg für mich gefunden habe und mich arrangiert habe.

Jetzt kommt er daher (Monate später) und versteht mich und die Welt nicht. ER hat mich doch dazu gebracht mich zu entfernen. Das hab ich ihm damals auch gesagt und er hat es nur mit einem Achselzucken quittiert. Ich hab F. gesagt, dass ich mich nicht in den Dreck drücken lasse und nach Belieben reaktivieren lasse! Auf weitere Gespräche bin ich prinzipiell auch nicht scharf, da mir einfach alles egal geworden ist. Ich bin einfach meinen neuen Weg schon zu weit gegangen und bin an weiteren Verletzungen nicht interessiert!

F. will wieder kommen und nochmals mit mir sprechen. Die Zeit war knapp und er hat gemerkt, dass das Problem tiefer liegt. Er hat wohl mittlerweile auch Dad über meine Antworten in Kenntnis gesetzt.

Am Schluss hab ich noch signalisiert, dass ich schon mit mir reden lasse. Aber was das bringen soll, weiss ich nicht und ich hab auch irgendwie gar nichts mehr dazu zu sagen.
25.4.07 09:14


Rede

So, nun ist das Werk endlich fertig. Passend zum Text haben wir eine Power Point Präsentation gemacht.

MZ
Guten Abend!

IN
Wir freuen uns, dass Sie mit uns feiern und heißen Sie zu diesem Abend herzlich willkommen

MZ
Keine Angst, es dauert nicht lange.

IN
Obwohl es über 40 Jahre Unternehmensgeschichte ja eine Menge zu erzählen gibt. Mir fiele da glatt zu jedem Jahr etwas ein. Ich sehe ein paar verängstigte Gesichter – das war natürlich nur ein Scherz.

MZ
Aber auf eine kleine Zeitreise entführen wir Sie.

IN
1967 war ganz schön was los.
In diesem Jahr führen die USA noch Krieg in Vietnam und hier bei uns machte die APO von sich reden. Rudi Dutschke, Fritz Teufel und natürlich Benno Ohnesorg, der 1967 während einer Demo erschossen wurde. Überhaupt: Die Kommune eins, Uschi Obermeier. Eigentlich müsste es 67er-Generation heißen.

MZ
Richtig. Adenauer starb auch 67 und Kiesinger war Bundeskanzler. Auch damals regierte eine grosse Koalition. Aber sag, weißt Du nicht noch etwas Unpolitisches?

IN
Klar: Das Opel Rekord C Coupé ist 67 überall zu sehen, war damals ein bildschönes Auto. Die Rockgruppe Genesis wurde auch 1967 gegründet. Und das Farbfernsehen, ebenfalls im 67er Jahr.

MZ
Also das Rekord-Coupé finde ich ja immer noch schön. Hat Elvis nicht auch 67 geheiratet?

IN
Ja, und nicht zu vergessen Sean Connery.

MZ
Hat der auch 67 geheiratet?

IN
Nein, nein. Der glaubte 1967, „Man lebt nur zwei Mal“ wäre sein letzter James-Bond-Film gewesen. War aber ein Irrtum.

MZ
Richtig, er hat ja später noch zwei Mal den Agenten gespielt. Übrigens ist Tanz der Vampire auch von 67. Ob Roman Polanski eine Vorstellung davon hatte, dass seine kleine Vampir-Komödie 40 Jahre später ein gefeierter Musical-Dauerbrenner sein würde?

IN
Ich glaube, er hatte die Vorstellung einen unterhaltsamen Film ins Kino zu bringen und die Hoffnung, dass genug Leute Eintrittskarten kaufen, damit er seine Geldgeber zufrieden stellen konnte

MZ
Vieles, was sich später als bedeutsam erweist, hat klein angefangen. Und manchmal mit gänzlich anderen Motivationen als denen, etwas Großes zu schaffen.

IN
Womit wir bei einer Werkzeugtasche wären. Und den Prioritäten unseres Vaters im Jahr 1967

MZ
Die so gar nichts mit großer Politik, James Bond oder dem Opel Rekord zu tun hatten. Es sind die Prioritäten eines Mannes, der zwar mit Erfolg die Meisterprüfung absolvierte, aber krankheitsbedingt seinen Arbeitsplatz verlor. Und eben wegen jener Krankheit war an eine neue Anstellung auch nicht zu denken.

IN
Also hat er der Not gehorchend das gemacht, was man heute wahrscheinlich als Ich-AG bezeichnen würde. Er machte sich mit einem Kälte- und Klimabetrieb selbstständig. Mit der erwähnten Werkzeugtasche als Ausrüstung.

MZ
Papa, niemand kann heute ermessen, wie viel Mut und Entschlossenheit Du gehabt haben musst, um diesen Schritt zu wagen. Anders als bei den Ich-AGs heute, hat es für Existenzgründer damals keine Unterstützung gegeben. Niemand, auch wir nicht, können nachfühlen, wie sich das Durchbeißen in den ersten Jahren angefühlt hat. Aber wir sehen, was aus der Werkzeugtasche geworden ist.

IN
Was natürlich nicht nur mit dem Kampf der ersten Jahre etwas zu tun hat. Wer wie Du, Papa, ein Unternehmen so lange und so erfolgreich führt und weiterbringt, erreicht das mit der Arbeit und den Entscheidungen jedes einzelnen Tages. Über Jahrzehnte hinweg. Denk nur an Deine Aufträge, die Dich bis in den nahen Osten und nach Afrika geführt haben.

MZ
... an die ersten gemieteten Räume 1970 und den ersten Umzug 1972 und schließlich an den Bezug unseres Firmengebäudes 1990.
Die Firma, wie sie heute dasteht; dass wir ausbilden – übrigens schon seit 1977 – dass uns wirklich namhafte Unternehmen und auch die öffentliche Hand beschäftigen, das ist Dein Werk. UVEX, Siemens, McDonald’s, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, alles Namen aus dem Who is Who der deutschen Wirtschaft.

IN
Natürlich sind wir geneigt zu glauben, dass die überaus positive Entwicklung, die unser Betrieb genommen hat, ausschließlich auf die Qualität unserer Arbeit zurückzuführen ist.
Aber das wäre natürlich nur die halbe Wahrheit. Worauf es außerdem noch ankommt, haben wir von Dir gelernt, Papa.
Denn ohne Kunden, die diese Qualität honorieren und ohne Zulieferer, die uns mit erstklassiger Technik versorgen, wären wir wie eine Fußballmannschaft, die ohne Ball und Tor ein Spiel vor leeren Zuschauerrängen bestreiten soll.

MZ
Was wir damit sagen wollen: Unser Erfolg hängt – wie der Erfolg jedes Unternehmens von drei wichtigen Faktoren ab:
Unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und unseren Zulieferern. Du hast es immer verstanden, diese drei Teile optimal zusammenwirken zu lassen. Deshalb wollen wir alle hier heute die Gelegenheit nutzen, um Dir einmal hoch offiziell zu sagen:

BEIDE
„Lieber Papa, wir danken Dir und wir sind stolz auf Dich.“
25.4.07 13:05


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung