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Das Paradies im indischen Ozean

Seit Donnerstag Abend sind wir nun zurück.

Es war eine wunderschöne Reise, wir haben soviel erlebt und gesehen und ich habe jeden Tag in vollen Zügen genossen.

Ich kann Sri Lanka nur jedem wärmstens empfehlen. Das Land ist aber nur für einen Badeurlaub viel zu schade. Von Unruhen ist nichts zu spüren. Ich habe mich immer und überall absolut sicher gefühlt. Die Menschen sind furchtbar freundlich, herzlich und hilfsbereit. Jeder hat ein Lächeln übrig. Es war einfach traumhaft.

Mein besonderer Dank geht an unseren Fahrer und Guide Sam. Er hat unsere Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, hat all unsere Wünsche erfüllt und ist niemals müde geworden uns sein Land zu zeigen und all unsere Fragen zu beantworten. Danke, Sam! Wir hatten viel Spass mit Dir.

Ich werde nun versuchen, die Reise Tag für Tag zu rekonstruieren.

19.12.2007
Wir fahren um 14 Uhr nach Halbergmoos, wo wir unser Auto abstellen. Transfer zum Flughafen München. Pünktlicher Abflug um 18:25 Richtung Colombo

20.12.2007
Der Flieger landet nach 9 Stunden Flug um 9:30 Ortszeit auf Sri Lanka. Wir finden sofort unseren Fahrer. Als wir aus dem Flughafen kommen, schlägt uns feuchte, heisse Luft entgegen, die uns erst mal das Atmen schwer macht. Die Eindrücke lenken aber ab und wir werden sofort ins nahe gelegene Hotel gebracht.
Obwohl wir nicht schlafen wollen, geben wir dem Gefühl im klimatisierten Schlafzimmer doch für ein paar Stunden nach. Im Garten des Hotels fremde, exotische Tiere und Geräusche. Ich komme mir vor wie im Urwald. Leider ist der Himmel bedeckt.
Nach ein paar kühlen Getränken am Pool wollen wir doch unser Umfeld entdecken und verlassen das Hotel. Wir gehen die Strasse entlang und schauen nur in freundliche, lächelnde Gesichter. Wir lassen die fremden Eindrücke auf uns wirken, bestaunen das doch funktionierende Verkehrschaos und kehren ins Hotel zurück.
Nach dem Abendessen gehen wir bald ins Bett, denn am nächsten Tag beginnt unsere Rundreise schon um 7 Uhr.

Wir haben im Tamarind Tree Hotel in Negombo gewohnt.
Das Hotel war zweckmässig, Essen gut und scharf!

21.12.2007
Wir verlassen unseren Bungalow, draussen ist es noch düster, mir schlägt eine Luft wie in der Waschküche entgegen, die Abgase hängen in der Luft.
Nach dem Frühstück treffen wir auch gleich wieder Sam und wir machen uns auf den Weg ins Elefantenwaisenhaus nach Pinnawela. Hin und wieder zeigt sich die Sonne und es ist ziemlich schwül. Wir kommen pünktlich zur Fütterung der kleinen Dickhäuter und ich darf sogar die Milchflasche halten. So schnell kann ich gar nicht schauen, und die Flasche ist leer.
Wir machen uns auf den Weg zum nahen Fluss, wo die Elefanten nach der Fütterung baden dürfen. Was für ein Schauspiel, als die Kolosse die Strasse entlang kommen und in die Fluten stapfen. Dort werden sie für 2 Stunden bleiben, können baden, spielen, sich mit Dreck bewerfen und werden auch gewaschen.

Wir fahren weiter nach Sigiriya. Wir sehen einen riesen grossen Felsen mitten im Dschungel vor uns auf dem die Ruinen einer alten Festung trohnen. Rundherum Badeanlagen, Gärten und Springbrunnen. Zu meinem Entzücken tummeln sich überall Affen. Ich kann es kaum glauben und Sam muss ständig den Wagen anhalten, damit ich fotografieren kann. Es fängt zu regnen an und auf uns wartet ein Aufstieg von 1202 Stufen (einfach) über teils abenteuerlich steile Stufen aus Stein und Eisen. Wir fangen einfach mal an und schnell sind unsere T-Shirts klatschnass - was nicht an den immer wieder kehrenden Regenschauern liegt. Auf der Hälfte besuchen wir die "Wolkenmädchen". Wunderschöne Fresken in der Felswand. Zu meinem Entsetzen hab ich festgestellt, dass ich nur auf einem schmalen Brett laufe, unter mir gähnt der Abgrund. Schnell meine Bilder geschossen und weiter geht's! Man sollte also schon schwindelfrei sein.
Wir schaffen es wirklich bis ganz hinauf. Klatschnass und schnaufend stehen wir ganz oben und werden mit einer fantastischen Aussicht und einem wunderschönen Regenbogen belohnt!
Es folgt der Abstieg über die 1202 Stufen, wir werden immer wieder von tropischen Regenschauern begleitet, die uns Kühlung verschaffen.

Bevor wir ins Hotel fahren, hält Sam noch an einer Massagepraxis. Dort geniessen wir noch eine Ayurveda Massage, die uns aber nicht vom Hocker gerissen hat. Das Öl hat ziemlich unangenehm gerochen, wir und unsere Kleider wohl sowieso. Alles in allem war die "Praxis" eine ziemliche Bruchbude und es hat aus Eimern geregnet.

Wir haben im wunderschönen Caaya Village Hotel in Habarana gewohnt. Dieses Hotel blieb auf der Rundreise der unangefochtete Favorit.

22.12.2007
Wir machen uns auf den Weg nach Anuradapura, der 1. Königsstadt Sri Lankas. Dort besuchen wir zuerst einen Tempel, auf dessen Gelände ein Ableger des heiligen Bo Baums steht. Unter diesem Baum gelangte Buddha zur Erleuchtung. Der Ableger ist mittlerweile auch schon sehr gross, die Zweige werden von goldenen Haltern gestützt und leider konnte ich mich nicht darunter setzen um zur Erleuchtung zu gelangen. Ich versäume jedoch nicht, Buddha ein Blumenopfer darzubringen und eine Öllampe anzuzünden.
Auf dem Weg zum Tempel und im Tempel treffen wir Affen, wohin wir auch schauen. Auf der Strasse, neben der Strasse, auf den Bäumen. Es wimmelt überall vor den putzigen Tierchen und ich kann mich kaum losreissen.
Wir besuchen noch eine Dagobe in der eine Buddha Reliquie aufbewahrt wird und bewundern das Treiben, denn heute haben sich viele Menschen auf Pilgerfahrt gemacht. Alle sind sie weiss gekleidet (die Farbe der Trauer und der Festlichkeit) und alle lächeln und freundlich und interessiert an.

Unterwegs kaufen wir am Strassenrand bei einem kleinen Mädchen Cashewnüsse und trinken das Wasser aus einer Königskokosnuss - köstlich!

Weiter führt uns die Reise nach Aukana. Dort wollen wir eine aus einem Felsen geschlagene, 12 Meter hohe Buddhastatue besuchen. Es regnet in Strömen, unaufhörlich plascht der tropische Regen herab. Mittlerweile hab ich auch keine Freude mehr daran. Strassen sind überflutet, Flüsse und Seen treten über die Ufer, Menschen werden obdachlos und alle schauen fassungslos gen Himmel. Im Dezember regnet es normalerweise überhaupt nicht und selbst während des Monsuns gibt es solche Regenfälle nicht. Der Klimawandel lässt grüßen! Ich bitte Buddha um besseres Wetter und nehme mir vor, im nächsten Tempel wieder mein Blumenopfer darzubringen.

Wir übernachten nochmals im Caaya Village Hotel in Habarana und werden mit frischen Blüten auf dem Bett überrascht. Es schüttet die ganze Nacht unaufhörlich und der nahe gelegene See ist am nächsten Morgen dem Swimming-Pool gefährlich nahe gekommen.

23.12.2007
Morgens geht es nach Dambulla zu den Höhlentempeln. Wieder müssen wir etliche Treppen steigen. Zu allen Seiten wieder unzählige Affen, die versuchen den Menschen die Opfergaben in Form von Obst zu stehlen. Für die Einheimischen eine Plage, für mich ein Spass ohne Ende.
Wir besichtigen alle Höhlen mit gigantischen Statuen und wunderschönen Malereien. Ich höre auch die fremden Gesänge der Mönche und lausche. Für diesen Moment regnet es einmal nicht.

Wir fahren weiter Richtung Kandy und halten unterwegs an einer Holzschnitzerei. Dort kaufen wir 2 Elefanten und einen Buddha aus Mahagoni, bestaunen die schönen Arbeiten und machen uns auf den Weg zum Kräutergarten.
Leider schüttet es wieder wie aus Kannen und die Besichtigung des Gartens (Pfeffer, Muskatnuss etc..) fällt kurz aus. Wir erhalten aber eine Gesichts- und Rückenmassage und ich kaufe ein paar ayurvedische Säfte und Öle. Wenn's nichts hilft, dann schadet es sicher auch nichts.

Wir beziehen unser Hotel in Kandy, das Caaya Citadell Hotel. Es liegt wunderschön an einem Fluss und gegenüber ist der Dschungel aus dem die seltsamsten Geräusche zu uns herüber klingen. So schön das Hotel auch ist, der Service ist mies und die Moskitos machen sich die ganze Nacht über uns her.

Abends sehen wir eine Volkstanzgruppe mit anschliessendem Feuerlauf und Feuerschlucken. Es ist ein farbenprächtiges Spektakel. Draussen regnet es in Strömen und das Geräusch macht mich langsam agressiv.

24.12.2007
Heute besuchen wir den Zahntempel in Kandy, dort wird ein Zahn Buddhas aufbewahrt.
Wir betreten den riesen Tempel (natürlich wie immer ohne Schuhe) und stauen über die Pracht. Wir kommen pünktlich zur Opferzeremonie und können alles ganz genau beobachten.
Natürlich zünden wir wieder unsere Öllampe an und opfern Räucherstäbchen. Schliesslich regnet es heute nicht und das will ich Buddha danken. Die Wetterlage scheint sich beruhigt zu haben.

Wir schlendern durch die Strassen, bewundern mal wieder die freundlichen Menschen und kaufen ein Ladegerät für Alex Handy, denn das liegt zu Hause!

Die nächste Station ist eine Edelsteinschleiferei. Da ja heute Weihnachten ist, kaufe ich mir einen Mondsteinanhänger mit blauen Saphiren und passendem Ring. Im Anschluss sehen wir auch noch eine Seidenwerkstatt, wo ich einen lila Sari anprobiere - aber nur für Fotozwecke!

Den freien Nachmittag verbringen wir am Pool, zum ersten mal in der Sonne!

Abends erwartet und ein Weihnachtsdinner im Caaya Citadell Hotel. Das Hotel ist weihnachtlich geschmückt und in der Bar singen Kinder mit Kerzen in der Hand Weihnachtslieder. Für einen kurzen Augenblick werde ich wehmütig....aber der Anflug ist sofort vorbei. Ich habe es nicht bereut, Weihnachten unter tropischer Sonne zu verbringen.

Alex hat sogar ein Geschenk für mich aus Deutschlann mitgebracht. Es liegt plötzlich an meinem Platz, als ich vom Buffet zurück komme. Ich habe ein paar goldene Ohrringe mit Steinchen bekommen. Es war ein gelungenes und wunderschönes Weihnachtsfest!

25.12.2007
Heute sind wir immer noch in Kandy und besuchen den botanischen Garten. Was für eine Vielfalt an Pflanzen, Blumen und Gräsern. Wir können uns kaum satt sehen an der sxotischen Pflanzenwelt. Unseren Weg begleiten bunte Schmetterlinge, ein Chamäleon, Flughunde und viele exotische Vögel.

Wir essen an einem Wasserfall zu Mittag es regnet heute nicht. Unsere Reise führt uns heute ins Bergland zu den Teeplantagen.
Unterwegs bestaunen wir wieder mal Affen und Sam kauft für uns am Strassenrand Früchte (Mango und Jakfrucht). Neugierig wie ich bin, habe ich Sam schon mal nach Betelnüssen gefragt. Prompt bringt er mir heute eine Nuss, eingewickelt im Blatt, welches ich kauen soll. Ok, ich habe es getan. Der Geschmack ist unbeschreiblich. Scharf, würzig, bitter.....einfach grässlich. Ich kaue tapfer und meine Backe fängt langsam an gefühllos zu werden. Ich halte die vorgeschriebene Kauzeit nicht durch und spucke alles unter Gelächter der Einheimischen aus. Ich spüle mit Wasser und kann gar nicht zu spucken aufhören.

Die Landschaft verändert sich und es geht auf Serpentinen immer höher hinauf. Tee soweit das Auge reicht und Gemüseplantagen. Eine wohltuende Landschaft voller grün.
Wir besuchen eine alte Teefabrik, trinken Tee und vergessen nicht, uns ein paar Päckchen mitzunehmen.

Wir kommen auf fast 2000 m.ü.M in Nuwara Eliya an und beziehen das St. Andrew's Hotel aus der Kolonialzeit. Sonst wurden wir immer mit exotischen Fruchtdrinks willkommen geheissen. Heute gibt es Ingwertee mit Palmenhonig - sehr schmackhaft! Das Hotel ist "very British" und noch im original Zustand.

Wir machen einen kleinen Stadtbummel über Märkte, Busbahnhöfe und verfolgen das Treiben auf den Strassen. Hier oben wird es abends ganz schön kühl. Deshalb finden wir abends in unseren Betten auch Wärmflaschen. Was für eine hübsche Idee!

26.12.2007
Wir machen uns also nun wieder auf den Weg ins Tal. Wir lassen Tee- und Gemüseplantagen hinter uns und es wird immer wärmer.
Da wir auf die Klimaanlage verzichten und lieber mit offenem Fenster fahren, wird Alex richtig schlecht und weiss um die Nase. Wir machen Halt und trinken einen Tee mit Zitronen. Die Sonne brennt plötzlich runter und ich bin ganz froh, dass das Wetter auf der Rundreise durchwachsen war. Die Stufen hätten wir bei diesen Temperaturen wohl nicht geschafft.

Unser nächstes Ziel ist der Uda Walawa Nationalpark. Wir essen zu Mittag und dann geht es mit einem Jeep auf Safari. Wir sehen Elefanten, Wasserbüffel, Pfauen, exotisch bunte Vögel, Weisskopfseeadler, Papageien, Pfauen, Warane und viele andere Tiere.

Heute Nacht schlafen wir im Hotel Oasis, zum ersten Mal direkt am indischen Ozean. Das Hotel ist übel und wir sind froh, nur eine Nacht dort bleiben zu müssen.

27.12.2007
Heute ist der letzte Tag unserer Rundreise und ich bin irgendwie traurig. Wir stehen schon im 6 Uhr auf und machen nach dem Frühstück erst mal einen Spaziergang am langen, breiten Sandstrand!
Es geht entlang der Küste Richtung Galle. Hier an der Küste sind die Spuren des Tsunami noch deutlich zu sehen und ich frage mich, wo das viele Geld geblieben ist. Tatsächlich müssen hier Menschen immer noch in Bretterbuden und Zelten hause. Was für ein Elend!
Wir machen in Galle Halt und besichtigen die holländische Festung. Wir sehen die Stelzenfischer, Kühe die am Strand entlang laufen und immer wieder dieses unglaublich türkisfarbenene Meer mit den weiten, weissen Stränden.

Unsere Mittagspause verbringen wir in Hikkadua im Restaurant Refresh. Wir suchen uns einen Tisch direkt am Ozean. Was für ein Gefühl! Wir bestellen alle Knoblauchsuppe, die unglaublich gut ist und in der bestimmt eine Knolle Knoblauch schwimmt. Ich suche mir aus dem Becken einen hübschen Hummer aus, der kurze Zeit später gegrillt auf meinem Teller liegt. Was für ein Leben! Ich bin so glücklich, das alles erleben zu dürfen, dass ich plötzlich in Tränen ausbreche. Sam versteht die Welt nicht mehr. Ich erkläre ihm, dass ich neugierig wie ein Affe bin (Betelnuss) und alles probieren muss, Alex meint, ich sei wie eine Mülltonne, weil ich alles esse (Hummer) und gleichzeitig bin ich so empfindlich wie ein Elefant. Unter Tränen muss ich jetzt lachen und bin unendlich glücklich!

Noch ist das Abenteuer nicht vorbei. Die Flussfahrt durch Mangrovenwälder steht noch auf dem Programm. Wir sehen Eisvögel, Wasserwarane, Adler und viele, viele Vögel. Ein selbstgebauter Katamaran hält auf uns zu. An Bord ein Mann und ein Junge. Der Junge hat einen Baby Affen auf dem Arm und drückt ihn mir in die Hand! Ich wollte das kleine Kerlchen gar nicht mehr hergeben und konnte mich kaum an dem kleinen Gesicht und den Händchen satt sehen.
Wir machen auf einer Insel mit einer Zimtplantage Halt. Dort sehen wir, wie Zimtstangen, Seile aus Kokosnuss und geflochtene Palmenblätter hergestellt werden.

Zum Schluss besuchen wir noch eine Schildkrötenfarm. Sie kaufen die Eier auf, brüten sie aus und lassen die kleinen Kerle wieder in die Freiheit. Ein wichtiges Projekt!

Die letzte Etappe entlang der Küste führt uns in unser Standhotel Lanka Princess. Wir werden dort mit Blumengirlanden, warmen duftenden Tüchern und Fruchtsaft empfangen.

Das Zimmer und das Hotel halten, was sie versprechen! Service pur, jeder Wunsch wird von den Augen abgelesen. Morgens wird das Mosiktonetz geöffnet, das Bett mit Blüten geschmückt. Abends wird das Netz zugemacht und wieder werden frische Blüten auf das Bett gelegt. Wir können zwischen verschiedenen Matratzen, Kissen und Schlafkomfort (südeuropäisch, ceylonesisch, amerikanisch) wählen.

28.12.2007
Nach den Frühstück machen wir erst einmal einen Strandspaziergang und erkunden die Gegend. Wir plaudern mit den Jungs am Strand und melden uns Mittag zu unseren Ayurveda Massagen an.
Wir nehmen einen Drink an der Pool Bar und beobachten, wie ein Leguan in ein Bewässerungsrohr abtaucht und kurz darauf mit einem fetten Frsoch wieder auftaucht. Was für ein Schauspiel. Mit seiner Beute im Maul hatte er es plötzlich eilig, ins Gebüsch zu kommen! Klar!
In der Bouganvillea vor unseren Balkon wohnt ein zutrauliches Streifenhörnchen, das sich von mir mit Nüssen füttern lässt.
Wir fahren mit dem Boot auf die gegenüberliegende Halbinsel, sitzen am weissen Strand und beobachten Krebse und Muscheln, die sich immer wieder in den Sand graben.
Wir finden auch noch Zeit zu Fuss in den nahe gelegenen Supermarkt zu gehen. Ich brauche Haarspray und Nüsse für mein Streifenhörnchen.

29.12.2007
Den Tag beginnen wir nach dem Frühstück mit einer Fussmassage (Geschenk des Hotels) und gehen danach auf dem Riff am Strand spazieren. Wir sehen bunte Fische, Seeigel, Korallen, Krebse und vieles mehr!
Wir plaudern mit den Jungs am Strand und trinken Kokosnüsse und lassen uns frische Mango reichen.

An Nachmittag hab ich einen Termin auf der Halbinsel zu einer Reiki Behandlung. Der Meister führt mich in den Dschungel hinter dem Strand. Dort steht eine Liege und Bänke und ein Tisch aus Holz. Ich lege mich hin, schliesse die Augen und höre den Ozan rauschen. Gleichzeitig streichelt mich ein warmer Wind. Was für ein Paradies! Die Behandlung ist sehr erfolgreich und ich fühle mich tatsächlich hinterher besser. Meine psychosomatischen Beschwerden haben nachgelassen, die Zunge klebt nicht mehr am Gaumen, sondern liegt dort wo sie hingehört. Unglaublich......! Ich habe vorher nichts von irgendwelchen Beschwerden gesagt. Der Reiki Meister stellte folgende Diagnose: Er konnte die Zone an meinem Rücken genau eingrezen, die mir Probleme macht, ich habe Probleme im Hals und im Kopf. Er meinte, dort ist es ganz heiss geworden. Die Engergien waren dort extrem negativ. Er selbst war danach ziemlich erschöpft und sichtlich geschafft. Für mich mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Wie so vieles auf dieser Reise.

30.12.2007
Heute Nachmittag fangen unsere Massagen an. Also lege ich mich erst mal an den Pool.
Wir geniessen eine Kopfmassage mit anschliessender Synchronmassage. Danach legt man uns für 10 Minuten in ein Kräuterbad.

31.12.2007
Wir fahren mit dem Boot auf die Halbinsel.
Nachmittags bekommen wir eine Gesichts- und Reis-Kräuter-Ölmassage gefolgt vom Kräuterbad.
So entspannt kann das neue Jahr kommen und wir machen uns fertig für das Silvesterdinner!
Nach dem Feuerwerk trinken wir noch aus und gehen gegen 1:30 schlafen.

01.01.2008
Wir frühstücken schon um 7:30, denn um 9 Uhr steht schon die Intensivmassage auf dem Programm. Danach noch eine Fussmassage, dann duschen auf dem Zimmer. Jetzt kommt der Abschluss: ein Bad mit exotischen Blüten. Was für ein Luxus!
Wir verbringen den Rest des Tages am Pool und am Strand.

02.01.2008
Faulenzen ist angesagt. Wir besorgen noch ein paar Kleinigkeiten, liegen auf dem Balkon und fangen langsam an unsere Koffer zu packen. Wir fürchten nämlich, dass wir noch eine Tasche kaufen müssen. Aber wir packen gut! Alles passt in die mitgebrachten Koffer.

03.01.2008
Um 3 Uhr müssen wir aufstehen und um 4:15 werden wir abgeholt. Wir kommen am Flughafen an und checken ein. Pünktlich um 9:40 starten wir Richtung Malediven. Leider ist dies kein Nonstop Flug und die Reisezeit beträgt 1 Stunde 15 Minuten! Auf Male müssen wir aussteigen, warten und wieder einsteigen. Einziger Trost: ich sehe die Malediven von oben. Was für ein gigantischer und wunderbarer Anblick. Sofort packt mich das Fernweh und ich würde am liebsten bleiben. Von Male aus beträgt die Flugzeit dann nochmal 10 Stunden. Endlich in München angekommen warten wir auf unseren Shuttlebus, steigen in unser Auto und machen und auf den Heimweg. Nach 23,5 Stunden sind wir endlich zu Hause!

Es war ein Traum und ich werde mich gerne an die schönen Tage zurück erinnern. Wir sind wieder gut zu Hause angekommen und auch während der Zeit auf Sri Lanka hatten wir keine Wehwehchen zu beklagen. Einzig eine Kopfschmerztablette musste ich nehmen. Nun heisst es wieder sich eingewöhnen.
7.1.08 15:16


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Flugzeug, das ultimative Verkehrsmittel?

Am 26.01 feiert eine Freundin in Bremen ihren 40. Geburtstag. Logisch, dass ich da hin muss.

Mit dem Auto von Nürnberg nach Bremen, mal schnell über's Wochenende, ist ziemlich stressig.

Die einfache Fahrt mit dem Zug kostet EUR 101,-.

Ein Flug ab München dagegen ist schnell und schlägt mit gerade mal EUR 86,- zu Buche. Also, keine Frage! Dazu kann ich mir locker noch einen Mietwagen buchen.

Die Fliegerei geht weiter....
Ich habe, bedingt durch einen Hotelfachschulenaufenthalt, Freundinnen in ganz Deutschland. Wir waren über die Jahre bemüht, uns in unregelmässigen Abständen immer bei einer anderen zu treffen. Einen Termin zu finden war nicht immer leicht.

Dieses Mal hatten wir aber eine ganz andere Idee . Wir treffen uns für 5 Tage auf Mallorca. Ob ich nun nach Bremen fahre oder nach Malle fliege ist ganz egal. Weiterer Vorteil: Niemand hat Arbeit, da wir im Wellnesshotel absteigen.

Wie sagte schon meine Omi? Im Luxus geht die Welt zugrunde!
15.1.08 15:20





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