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Neues von der Front

Während meines Urlaubs ist Drulla nun in die freie Wohnung unter mir gezogen. Die hatte sie sowieso als Abstellkammer für ihre Möbel benutzt. Nebenbei...die Wohnung gehört seit Mamas Tod mir. Jetzt sucht sie sich eine neue Wohnung und ich hoffe, sie lässt sich nicht allzuviel Zeit damit.

Da sie ja damals ihr Auto verkauft hat und Dad sie mit seinem Auto nicht mehr fahren lässt (sie ist einen Tag bevor ich wegfuhr für 1 Woche mit unbekanntem Ziel vereist und wollte dafür Dads Cabrio haben - da kam sie aber an den richtigen) brauchte sie nun ein neues. Da sie kein Geld hat (wundert mich, wo sie doch fast 2 Jahre keine Kosten hatte), hat Dad ihr 5000,- gegeben und wird auch den Umzug zahlen. Wurscht! Hauptsache weg!

Gestern hab ich erst mal den Kühlschank ausgemistet - Ihh! Alles voller Schimmel und uralte Sachen kreuz und quer drin. Ich hab einen grossen Sack geholt und alles reingeschmissen, incl. der Dinge, die sie einfroren hat. Teilweise ohne Verpackung und ohne Behälter. Was für ein Schwein! Dad hat es am Ende vor ihrem Essen gegraut und das wundert mich nicht.

Ich habe Unmengen von Dosenfras gefunden und - ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt - tiefgefrorene, geschnittene Zwiebeln. Die kann nicht mal für 2 Personen eine Zwiebel schneiden. Dabei hat sie den ganzen Tag Zeit. Aber die verbringt sie lieber mit Schundromanen oder RLT und SAT1 am Nachmittag . Auch der Tiefkühlschrank ist voll mit Tiefkühlkost. Ich weiss gar nicht, was ich damit machen soll.
Ok, das sollte das kleinste Problem sein!

Hauptsache, dieses faule Stück Scheisse ist weg und ich muss sie und ihr dämliches Gesicht nicht mehr ertragen. Die dachte doch echt, sie kann sich hier einnisten und aushalten lassen. Den ganzen Tag faulenzen und auf Dame machen, das hätte ihr wohl gefallen. Aber da sie wohl vergessen, sich selbst mal die Karten zu legen (das tut sie nämlich äusserst gerne).

Seltsam ist, dass meine Schwester plötzlich Partei für sie ergriffen hat und ihrem Vater Vorwürfe gemacht hat. Was ihm einfällt, sie einfach davon zu jagen, diese tolle und nette Frau
. Hä? Hab ich was verpasst? Dabei waren ihre Worte im letzten Jahr "die Alte muss weg"!. Naja, sie hat ihre Meinung schon immr schnell geändert und ihre Fahne hängt stets im Wind. Natürlich stecke ich auch dahinter, ist meine Schuld und ich hab Dad dazu geraten. Dad hat mir echt irre Geschichten erzählt. Aber mit meiner "Schuld" kann ich leben. Meine Schwester hatte schon immer mal seltsame Anwandlungen und es mal fertig gebracht, 2 Jahre nicht mit ihrem Vater zu sprechen. Wir sind das also schon gewohnt . Spätestens wenn sie mal wieder was braucht (z.B. Geld), dann steht sie samt ihren Plagen vor der Tür. Das ist auch nichts Neues und Dad weiss das auch. Vorsichtshalber hab ich ihm das aber auch noch mal gesagt

Mal sehen, wie es nun weiter geht. Dads Versorgung übernehmen erst mal wieder wir. D.h. mein Bruder und seine Freundin und Alex und ich.
20.7.08 20:41


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Frankreich intensiv

So! 3 Wochen Urlaub sind doch tatsächlich wieder vorbei und morgen geht der Alltag wieder los.

Toll war es und wir haben viel gesehen. Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt aber es war trotzdem ein unvergesslicher Urlaub.

Wir haben uns also auf den Weg zum Luganer See gemacht. Prompt haben wir unseren Wunschcampingplatz nicht gefunden und sind nun auf der engen Küstenstrassse gewesen. Irgendwann sollten wir mal umdrehen, was Alex auch gemacht hat. Da die Strasse so eng war, hat Alex eine Zierleiste am Wohnwagen beschädigt und somit hat er eine weitere Beule. Die Landschaft ist wirklich schön aber mit unserem "Baby" (Masse 8 x 2,5 m) nicht wirklich praktisch. Also beschlossen wir, weiter zu fahren. 200 Kilometer vor unserem Ziel (St. Maxime) haben wir dann an einer Tankstelle gehalten um zu schlafen.

Am nächsten Tag haben wir dann unser erstes Ziel erreicht. St. Maxime an der Cote d'azur. Wir haben uns dort mit meinen Schwiegereltern getroffen, haben meist Mittag zusammen gegessen und uns nachmittags an den Strand gelegt. Zweimal sind wir nach St. Tropez gefahren um die Reichen, "Schönen" und unglaublich dekadenten Menschen und ihre Yachten zu bestaunen. Die Marine Port Grimauld ist auch nicht von schlechten Eltern und auch hier sind grosse Geldbeutel gefragt.
Meinen grossen Wunsch hab ich mir auch erfüllt. Die Lavendelfelder. Wir haben einen Tagesausflug gemacht zur Gorge du Verdon (Europas größter und tiefster Canyon mit Stausee) und weiter bis zum Plateau von Vallensole. Dort blüht der Lavendel so weit das Auge reicht. Vor mir, neben mir, hinter mir....einfach überall. Ein Traum!
Auf einer Rundstrasse um die Schlucht von Verdon kamen uns dann sogar Erlkönige entgegen. Eingehüllte Maseratis auf Pobefahrt.

Nach ein paar ruhigen Tagen steuerten wir unser nächstes Ziel an. Frantignan bei Montpellier. Dort haben wir uns mit einem befreundeten Paar getroffen, die mit dem Motorrad unterwegs waren. Gemeinsam haben wir dann den Rest es Urlaubs verbracht. 3 Tage waren hier geplant. Nachdem am Tag unserer Ankunft das Wetter nicht so prickelnd war, haben wir uns gleich wieder auf Tour begeben. Sete, Bèziers und den Canale du Midi. Ein weiterer Tag führte uns in die Camargue die mir besonderss gut gefiel. Weisse, wilde Pferde, Stiere und Flamingos. Weiter nach Arlés (dort wohnte van Gogh), Baux (alte mittelalterliche Felsenstadt) und Avignon und über den Pont du Gare wieder zurück. Unsere Männer haben ganz schön gestöhnt nach dieser Tour. Aber wir haben die Ausflüge eingermassen human gestaltet und immer auf Ruhetage geachtet.

Weiter gings dann Richtung Altantik. Das Wetter schlug um, es wurde immer kälter und windiger. Unterwegs haben wir uns Carcassonne angesehen. Eine wunderschöne, mittelalterliche Stadt in der u.a. "der Name der Rose" gedreht wurde. Leider nimmt man die Stadt und den Flair schlecht wahr, denn die Gassen sind voll mit Souvenirgeschäften, Restaurants und Nippes. Natürlich hoffnungslos überteuert. Gegen Abend erreichten wir den Atlantik und unser Ziel an der baskischen Küste - Bidart. Auch hier wehte ein kalter Wind und wir zitterten bei 18°C. Gleich am nächsten Tag machten wir uns auf nach Biarritz, das nur 2 km von uns entfernt lag. Eine zauberhafte Landschaft im Schatten der Pyrennäen, sehr grün und aufgeräumt. Alles sauber und geleckt, baskische Fachwerkhäuser....so ganz anders als der Rest von Südfrankreich. Neben faulenzen am Strand wollten wir auch hier etwas von der Umgebung sehen. So machten wir eine Tour ins Landesinnere durch baskische Dörfer und einen Abstecher ins 20 km entfernte Spanien. Da das Wetter abermals schlecht wurde, entschlossen wir uns kurzfristig, einen Tag früher abzureisen. Unser nächstes Ziel: das schwarze Perigord an der Dordogne.

Im Perigord erwartete uns Regen und kühle Temperaturen. Wir hatten einen tollen Campingplatz, ganz idyllisch in einem Eichenwald am Berg. Ruhig, viel Platz und absolute Ruhe. Den Pool haben wir allerdings nicht benutzt, auch wenn ein Teil davon überdacht und beheizt war.
Hier besuchten wir die Burg Beynac, Sarlat und machten eine Bootsfahrt auf der Dordogne. Von dort aus kann man sie Schlösser gut sehen. Natürlich haben wir nicht vergessen, nach Lascaux zu fahren. Dort gibt es eine Höhe mit Höhlenmalereien zu sehen. Die Malereien sind geschätzte 16000 Jahre alt. Interessant ist, dass für die Malereien das natürliche Relief des Felsens genutzt wurde, z.B. beim Rücken eines Stiers. Im flackenden Licht meint man, die Tiere leben und bewegen sich. Allerdings ist diese Höhle (Lascaux II) eine Kopie der originalen Höhe, die 200 m weiter liegt. Durch die Menschenmassen (Atmung und Wärme), litten die Malereien und man hat die Höhle geschlossen und in 11 Jahren eine Kopie gebaut, die vom Original nur 1 cm abweicht. Sogar unsere Männer, die wir liebevoll Croc Magnon nannten (Name der damaligen Höhlenmenschen ) waren beeindruckt.
Die kulinarischen Köstlichkeiten des Perigord haben wir auch versucht, ausser Gänseleber - ich hasse Leber. Ich hab lieber Confit de Canard genommen. Gebratene Ente im eigenen Fett gebraten. Abends war mir richtig schlecht von soviel Fett, zumal auch die Bratkartoffeln voll davon waren (und mit viel Knoblauch).

Das Wetter im Perigord wurde nicht besser. Tagsüber konnten wir unsere Unternehmungen trockenen Fusses machen aber abends hat es ständig geregnet uns so sassen wir unter der Markise und haben gebibbert. Am Tag der Abreise hatten mir morgens 9°C und Nebel. So waren wir nicht traurig, diese schöne Landschaft zu verlassen und uns auf zum letzten Ziel zu machen, die Ardéche.

Kreuz und quer durchs ganze Land (das es in Frankreich leider keine Autobahnverbindung von West nach Ost gibt), fuhren wir an die Ardéche. Die letzten Tage wollten wir noch ein bißchen faulenzen, im Fluss baden und Sonne tanken. Das ist uns auch gelungen.

Am Donnerstag trennten sich dann unsere Wege. Unsere Freunde fuhren mit dem Motorrad geradewegs nach Hause (1032 km). Wir nahmen den Weg durch die Schweiz und haben noch 2 Nächte in Österreich (Vorarlberg) verbracht.

Nun sind wir alle wieder gesund und munter zu Hause und fit für den Alltag. Ich hoffe, die Erholung hält noch lange an.
20.7.08 21:21


Ein Dank dem Internet

Vorgestern erreicht mich eine E-Mail und ich hab nicht schlecht gestaunt!

Meine damals beste Freundin aus Kindertagen hat mich über unsere Homepage ausfindig gemacht. Wir hatten sofort wieder Gesprächsstoff obwohl wir uns locker 15 Jahre nicht gesehen hatten. Ein Date haben wir auch schon ausgemacht!

Wir waren zusammen in der Grundschule und 2 Jahre auf dem Gymnasium. Wir waren meist unzertrennlich obwohl ich mich erinnere, dass wir auch viel gestritten haben. Unsere nächtelangen Barbiepuppen Sessions sind legendär

Ach, ich freu mich sie bald wieder zu sehen!
24.7.08 14:37


Hochverrat

Früher stand auf Verrat die Todesstrafe und manchmal bedauere ich es echt, im 22. Jahrhundert zu leben.

Meine liebe Schwester macht mit der Drulla gemeinsame Sache! Nachdem sie ihren Babysitter und die eigene Mutter vergrätzt hat, passt nun die Drulla auf die Plagen auf. Sie sehen sich also wirklich jeden Tag! Es ist nicht zu fassen. Wie hat sie über die Drulla hergezogen. Aber so ist sie nunmal. Sie ändert ihre Meinung nach Nutzen. Niemals tritt sie aus Überzeugung für eine Sache ein. Sie ist viele Tode in den letzten Jahrzehnten gestorben, dieser war jedoch der letzte. Ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben.

Fast täglich erzählt mir Dad neue Sachen, wie sie versucht hat ihn zu überreden, doch bei der Drulla zu bleiben. Ihre Kinder finden das auch nicht gut (oh, wie interessant), er fand sie doch mal ganz toll (sie ihren Ex-Mann wohl auch), er kann sie doch nicht einfach so auf die Strasse setzen (wenn man davon ausgeht, dass sie hier immer noch mietfrei wohnt und ein Auto bekommen hat, ganz schon unverschämt) und so weiter und so fort. Natürlich wird auch über mich kräftig gelästert und ich bin ja eigentlich die Schuldige. Dad hat das immer bestritten (was ja auch stimmt), aber sie will das gar nicht hören. Solche Menschen gibt es echt und ich kann gut mit meiner "Schuld" leben.

Dad hat der Drulla gestern eine Frist gesetzt. Bis 31.08. muss sie hier raus sein. Ihr 1. Kommentar:"da muss ich aber einen Makler einschalten, wenn ihr mich schneller los haben wollt." Klar! War ja total klar und weiss auch, wer den Makler ihrer Meinung nach zahlen soll. Ich würde die Gebühren persönlich zahlen, nur damit ich mit diesem Wesen nicht noch länger unter einem Dach leben muss!

Da aus der Todesstrafe nichts wird bleibt mir nur die Gewissheit, dass das Leben früher oder später für Strafe sorgt! Drulla hat schon eine Abführ von einer Bekannten von Dad bekommen. Sie hat sich am Telefon eingeschleimt, aber die Dame wollte nichts von ihr wissen. "Dann eben nicht", meinte sie und hat den Hörer auf die Gabel geknallt!

Auf das Leben ist eben doch Verlass und ich hab Zeit
28.7.08 17:58





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