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Zurück aus dem Paradies

Über eine Wóche ist es her, dass wir wieder zu Hause sind. Nun möchte ich meine Eindrücke hier festhalten.

19.03.2010
Wir machen uns auf den Weg zum Münchner Flughafen. Der Flug nach Dubai ist angenehm und wir landen gegen 23 Uhr. Sofort werden wir empfangen und werden zum nahe gelegenen Hotel gebracht. Wir wohnen im Hilton Creek. Das Hotel sieht gut aus und wir sind vom Zimmer angenehm überrascht. Es gibt ein tolles Marmorbad mit einer grossen, begehbaren Dusche und die ganze Front ist verglast. Leider ist es dunkel und so kann ich vom Bett aus nur über ein Lichtermeer blicken.

20.03.2010
Ich wache auf, Alex zieht die Vorhänge weg und ich blicke über den Creek von Dubai. Was für ein Bild! Bevor wir nach dem Frühstück das Haus verlassen, sehen wir uns noch den Pool im 15. Stock auf der Dachterrasse an. Was für eine Aussicht!
Mit dem Taxi lassen wir uns in den Gold und Gewürz Souk fahren (Taxis sind in Dubai absolut günstig). Es gibt viele Goldläden dort aber ich bin nicht wirklich beeindruckt. Vielleicht liegt es daran, dass ich in Kairo auf dem Khan-El-Khalili war und diesen viel, viel größer und aufwendiger in Erinnerung habe. Dies war damals mein 1. Basar und meine erste Begegnung mit dem Orient. Möglich, dass ich mich deshalb so eindrucksvoll erinnere. Auch den Gewürzsouk fand ich sehr mager.
Vom Souk aus steigen wir in einen Hop-on-Hop-off Bus, wir haben ein 48-Stunden Ticket gekauft und fahren nun kreuz und quer durch die Stadt.
Vorbei am Burj Al Arab, in dem ich ja die Teestunde gebucht hatte, wie ich dachte, für Sonntag!
Auch über die Palme bis zum Hotel Atlantis fahren wir. Es ist unvorstellbar, dass dort an derzeit 30 Hotels gebaut wird. Einfach ein Wahnsinn!
Wir besuchen die Mall of Emirates und die Dubai Mall und staunen über den Reichtum, Luxus und das Aquarium, Ski- und Eishalle, welche in den Malls beherbergt sind. Einfach verrückt...
Natürlich sehen wir auch den Burj Kalifa. Wahnsinn, die Höhe lässt wirklich schwindeln. Leider ist der Aufzug noch immer defekt, sonst wären wir sicher hinauf gefahren.
Ich beobachte Araberinnen, die mit ihren Männern auf Shoppingtour sind. Fast alle tragen den schwarzen Umhang, manchen haben das Gesicht frei, machen frisieren sogar noch den Pony nach aussen, andere gucken nur durch einen Schlitz und wieder andere sind komplett verhängt, so dass ich nicht weiss, wo vorne und hinten ist. Ich frage mich, ob die Damen das tatsächlich freiwillig machen?!
Unter ihren Umhängen blitzen Rocksäume vor und auch High Heels kann ich sehen. Man sieht unter dem Schleier, die aufwendig gesteckten Frisuren und ich möchte gerne mehr davon sehen. Neugierig schaue ich den Frauen ins Gesicht und sehe in einige märchenhaft schöne Gesichter.
Ich beobachte teuere Autos, die vor der Mall halten und aus den Gruppen von gestylten und perfekt geschminkten jungen Frauen aussteigen um sich sichtlich gut gelaunt in einen Kaufrausch zu begeben.
Abends schaue ich in meine Unterlagen und stelle fest, dass die Teestunde HEUTE gewesen wäre. Ich hab die Reservierung tatsächlich platzen lassen. Schnell renne ich an die Repeztion und bitte, im Burj Al Arab anzurufen und nachzufragen, ob ich morgen kommen könnte. Leider ist erst am Donnerstag wieder ein Tisch frei und so bin ich erst mal froh, dass zumindest meine Kreditkarte nicht belastet wurde. Ich könnte mich wohin beissen, vor lauter Ärger....! Alex hat mich noch darauf aufmerksam gemacht, aber ich war soooo sicher, dass ich für Sonntag und nicht für Samstag gebucht hatte. Naja....das wars dann.
Wir essen im Hotel und lassen den Abend an der Bar ausklingen. Wir wissen nicht, was für von Dubai halten sollen. Gefällt es uns hier oder nicht?! Wir haben keine Antwort.

20.03.2010
Wir laufen am Creek entlang und nehmen an einer 1-stündigen Bootsfahrt teil. Die Sonne brennt gnadenlos auf das Deck und ich habe keine Sonnencreme dabei!
Später besteigen wir wieder den Bus und lassen uns durch den Rest der Stadt fahren, den wir noch nicht gesehen hatten. Wir steigen an der Wafi Mall aus. Auch hier wieder Luxus, alles klimatisiert und blitz sauber. Langsam weiss ich, woran mich das alles hier erinnert. Amerika! Ja, es ist das arabische Amerika! Selbst die Toilettenschüsseln sind amerikanisch und sogar die Bushaltestellen sind klimatisiert! Kein Mensch geht hier zu Fuss, es gibt alles günstig, was das Leben angenehm und bequem macht, die Malls, die Parks und Vergnügungen. Es muss Amerika sein und ich wage sogar einen Vergleich mit Las Vegas. Ok, es gibt hier nicht soviel Glamour aber viele Möglichkeiten des Entertainments, von denen eines gut und gerne einen Tag in Anspruch nimmt.
Wir kehren zum Hotel zurück und lassen uns später mit dem Taxi zum Madinat Souk fahren. Hier erlebe ich Vegas pur! 2 Hotels in einem Resort vereint. Verbunden durch Kanäle auf denen Boote fahren. Venedig lässt grüssen. Alles angelegt und unecht. Nichts ist gewachsen oder zufällig. Ich staune nicht zum ersten Mal über das üppige Grün und mache mir Gedanken über den Wasserverbauch von 1 Milliarde Liter pro Tag. Mir wird schwindelig....! Natürlich fahren wir mit dem Boot und von hier aus hat man einen grandiosen Blick zum Burj Al Arab. Selbstverständlich gibt es hier auch Einkaufsmöglichkeiten. Man hat einen Altstadt Souk nachgebaut, durch den wir jetzt schlendern und für Alex einige Klamotten kaufen.
Das Ufer ist gesäumt von Bars und Restaurants und in einem davon essen wir zu Abend. In unsere Nähe setzt sich eine arabische Familie. Die Frau bis auf einen Augenschlitz verschleiert. Ich bin gespannt, wie sie essen wird. Ich muss nicht lange warten.....sie isst mit den Händen und schiebt das Essen unter den Schleier. Wieder einmal bin ich verwirrt und entsetzt. Ich möchte mich zu ihr setzen und sie fragen, ob sie das freiwillig macht oder ob sie gezwungen wird. Das Bild geht mir lange nicht aus dem Kopf!
Wir fahren zurück zum Hotel, packen unsere Sachen und gehen ins Bett. Morgen früh werden wir abgeholt und ich bin schon sehr aufgeregt!
Unser Fazit am Ende! Dubai ist sehenswert und ein tolles Reiseziel. Die Stadt ist sauber, sicher, es gibt tolle Strände und super Wetter und jede Menge zu erleben. Irgendwann kommen wir sicher wieder einmal vorbei!

22.03.2010
Es geht los! Früh mogens werden wir abeholt, fahren zum Flughafen und checken ein. Der Flug ist angenehm und beim Landeanflug kann ich schon die Atolle von oben bestaunen. Die Spannung steigt.
Auf Male werden wir gleich von einem Hotelangestellten begrüßt und in eine klimatisierte Lounge gebracht. Dort bekommen wir gekühlte Tücher und kalte Getränke und warten, dass unser Wassertaxi bereit ist.
Nach 20 Minuten geht es los! Cool, so ein Wasserflugzeug, wir sitzen gleich hinter dem Cockpit und ich kann alles genau sehen. Die Piloten sind barfuss. Wir sehen viele kleine Inselchen und halten unterwegs um ein paar Leute auf einer anderen Urlaubsinsel rauszulassen. Noch 10 Minuten Flug und wir sind auf unserer Insel angekommen. Wir landen mitten im Ozean und werden von einem Boot abgeholt und auf die Insel gebracht. Man empfängt uns und wir bekommen gleich einen Cocktail gereicht, bevor man uns in unsere Villa bringt.
Der Butler öffnet die Tür und zeigt uns unser Heim für die nächste Woche! Ein grosses Bett in der Mitte mit Blick auf den Ozean, 2 getrennte Waschbecken, Flatscreen, Wifi, Kaffeemaschine mit Kapseln, gefüllte Mini-Bar, die Whirpoolbadewanne, Dusche und Toilette sind im Freien. Es steht eine Badetasche und Flip-Flops bereit, es gibt eine Terrasse über dem Meer mit 2 Liegen und 1 Hängematte, 2 Stühle, Tisch, einen eigenen Eingang in die Lagune mit Süsswasser Dusche. Alles ist perfekt und wir sind begeistert. Nachdem wir ausgepackt haben, gehen wir erst mal Abendessen. Wir suchen uns einen Tisch am Strand mit Kerzenschein aus und geniessen den Abend.

23.03. 2010
Wir stehen bald auf, trinken gleich einen ersten Kaffee in der Villa und machen uns auf den Weg zum Frühstück. Ich bin aufgeregt und es gibt so viel zu tun und zu sehen. Wir reservieren einen Tisch im a la carte Restaurant, buchen uns eine balinesische Massage und tragen uns zum Sunset-Fishing ein. Nun hab ich es aber eilig. Ich will ALLES sehen und brenne darauf, die Unterwasserwelt zu sehen. Wir machen uns auf Erkundung der Insel und ich hole meine Schnorchelausrüstung ab. Ich habe Angst, dass mir eine Woche zuwenig ist um mich satt zu sehen. Wir setzen uns an einen Swimming Pool, nehmen einen Drink und schnell mache ich mich auf den Weg zu mienem 1. Schnorchelausflug. Die Einstiege sind gekennzeichnet und schnell bin ich am Riff. Die Kante fällt senkrecht, steil und tief ab. Mir stockt der Atem und ich überlege, ob ich wirklich einen Tauchgang machen soll. Die letzten Male hatte ich immer Panikattacken....
Ich bin überwältigt von der bunten und üppigen Unterwasserwelt. Ich schwimme in einer bunten Fischsuppe und kann nicht genug kriegen. Das Wasser ist angenehm warm. Paradiesisch!
Am Nachmittag probieren wir unsere Whirlpool Badewanne aus und wir hatten dabei viel Spass

Wir brauchen keine Schuhe, denn überall ist Sand. Auf den Wegen, in Bars und Restaurants...alles voll Sand und sogar die Flip-Flops stören. Allerdings ist der Sand (wahrscheinlich bedingt durch die Korallen) nicht sehr fein sondern etwas grob. Auf Sansibar hatten wir wirklich Sand wie Puderzucker.

24.03. - 28.03.2010
Wir stehen täglich gegen 7 Uhr auf, damit wir möglichst viel vom Tag haben. Wir geniessen eine unglaublich tolle Massage im super eingerichteten Spa. Man begrüsst uns mit kalten Tüchern und einem Getränk. Wir liegen auf bequemen Betten und schauen durch einen Glasboden auf die bunten Fische. Die asiatischen Mädels walken uns derweil gut durch und wir sind danach absolut relaxt. Zum Abschluss serviert man uns noch gekühltes Obst.
Das Abendessen im a al carte Restaurant ist super romantisch. Wir haben einen einsamen Tisch direkt über dem Wasser. Hier weht eine leichte Brise, die die Temperaturen gut ertragen lässt. Heute gönnen wir uns mal 2 Flaschen Wein. Abends schauen wir meist der Fischfütterung am Steg zu. Jeden Abend kommen Rochen, Haie, Thunfische und andere kleine Fische und lassen sich den Fisch schmecken, der ihnen ins glasklare Wasser geworfen wird. Ein echtes Erlebnis. Es gibt auch mal Live-Musik in einer Bar aber wir waren nie dort. Wir sind meist früh ins Bett gegangen oder haben noch eine DVD angeschaut.
Wir fahren mit dem Boot hinaus um im Sonnenuntergang zu angeln. Tatsächlich fange ich auch einen Fisch, nachdem ich erst viele Male am Bogen hängen geblieben bin und mir die Fische x-Male einfach nur die Köder abgeknabbert haben. Versehentlich werfe ich nicht nur die Schnur ins Wasser, sondern die ganze Angel....! Alex gehl leer aus, aber ich habe immer hin einen Fisch gefangen.
Langsam habe ich alles gesehen und werde ruhiger, ich habe es jetzt nicht mehr eilig, etwas zu verpassen. Doch dann geschieht etwas seltsames.....ich kann es kaum glauben und traue es mir nicht auszusprechen....aber....ich habe mich satt gesehen. Der Blick über den ewig blauen Ozean wird tatsächlich Gewohnheit und der Anblick nutzt sich ab.
Auf den Tauchgang verzichte ich, weil ich mir den Stress ersparen will. Stattdessen buchen wir einen weiteren Ausflug und gehen auf Delphin Suche. Wir finden und sehen Delphine (leider keine Mantas und keine Walhaie) und steigen zum schnorcheln aus um zu einer schneeweissen Sandbank mitten im Ozean zu schnorcheln. Alles ist so hell, dass mir die Augen weh tun. Ein tolles Gefühl, mitten im Ozean auf einer Sandbank zu stehen. Auf dem Schnorchelausflug sehe ich auch Wasserschildkröten, die ich bis da noch nicht gesehen hatte.
Die Tage vergehen mit lesen und faulenzen und schnorcheln. Der Anblick nutzt sich immer mehr ab und langsam beschleicht uns so etwas ähnliches wie Langeweile. Wir sind froh, nur eine Woche gebucht zu haben und können es uns nicht vorstellen, noch eine weitere Woche zu bleiben. Das liegt auch an den vielen Familien, die mittlerweile mit Kindern angekommen sind. Ich mag Kinder wirklich gerne aber ich finde es nicht gut, dass Eltern ihre Kinder schreiend und kreischend durch das Restaurant rennen lassen. Mich überrascht es überhaupt, dass Leute hier mit Kindern herfahren. Ich bin fast 40 Jahre alt geworden um hier her zu kommen und ich bin der Meinung, dass es kindgerechtere (und günstigere) Ziele für Familien gibt. Sogar alleinerziehende Mütter hat es hierher verschlagen. Ich kann es kaum glauben...
Auch das Essen haben wir bald satt, denn es wiederholt sich doch ziemlich und ist, bis auf einen mediterranen Abend, sehr asienlastig.

29.03.2010
Wir werden um 5:30 Uhr geweckt, heute fliegen wir nach Hause. Die Sonne brennt gegen 6:30 Uhr schon sehr vom Himmel und bald sitzen wir wieder im Wasserflugzeug. Weiter nach Dubai, dort haben wir 3 Stunden Aufenthalt und sehen uns die beiden grossen Terminals mit 1001 Shopping Gelegenheit genauer an. Die Zeit verfliegt.....
Es ist soweit, wir sitzen im Flieger und stehen auf der Startbahn. Leider passiert nichts. Die Lüftung wird an und ausgeschaltet und irgendwann kommt die Durchsage: "technischer Defekt", wir mössen zurück ans Gate. Wir müssen nicht umsteigen, denn die Maschine kann repariert werden. Ich muss nicht sagen, dass es ein ziemlich dämliches Gefühl ist, mit einer Maschine abzuheben, die eben doch defekt war. Aber es ist ja alles gutgegangen und wir landen mit über 1 Stunde Verspätung in München.
Jetzt liegen noch 1,5 Stunden Fahrt vor uns und dann sind wir endlich, nach 20 Stunden Reise, wieder zu Hause!

Mit den Malediven habe ich mir einen Traum erfüllt und ich bereue es nicht. Das Ambiente und die Umgebung ist sicher einzigartig auf der Welt. Wo sonst, ist man mitten im Nirgendwo, umgeben vom Ozean.
Trotzdem bin ich überzeugt, dass es auch andere schöne Strände und Orte auf dieser Welt gibt, die es lohnt zu bereisen. Deshalb wird dies mein 1. und einziger Aufenthalt auf den Malediven gewesen sein. Es war traumhaft schön aber es reicht und ich habe gesehen, dass ich doch mehr Aktion und mehr Erlebnisse brauche. Deshalb weiss ich auch schon, wohin die nächste Fernreise geht: nämlich nach INDIEN
1.4.10 11:45


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Schutzengel

Letzten Mittwoch hatte mein Mann einen schweren Unfall.

Er war mit dem Anhänger unterwegs und streift beim Überholen einen LKW. Danach saust er voll in die Leitplanke. Er weiss nicht mehr, wie es passiert ist und kann sich an nichts erinnern. Er hatte irre Glück, denn nach 10 Metern war die Leitplanke zu Ende...

Zum Glück ist ihm überhaupt nichts passiert. Ausser natürlich, dass er die letzten Tage noch unter Schock stand.

Wie es aussieht, sind Hänger und Auto wohl Totalschaden. Aber bis jetzt wurde noch nichts begutachtet.

Die Sache liegt bei der Staatsanwaltschaft und bei der Versicherung. Ich hoffe, alles geht noch gut aus (ist es ja eigentlich schon!)
6.4.10 15:47





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